

F?r Anleger, die in Bitcoin & Co. investiert haben, h?lt das Jahr 2026 vor allem schlechte Nachrichten parat. Nicht nur ist der Bitcoin-Kurs seit seinem H?chststand vor einem Jahr auf rund die H?lfte eingebrochen und bewegt sich seit Monaten zwischen 60.000 und 65.000 US-Dollar. Auch der Fiskus hat es auf die Anleger abgesehen, denn zum Stopfen von Haushaltsl?chern hat der Finanzminister auch Kryptoanleger als Steuerquelle entdeckt. Ab 2028 sollen nach einem vom Bundesfinanzministerium erarbeiteten Gesetzentwurf Spekulationserl?se mit Bitcoin und anderen Kryptowerten den Ertr?gen aus Wertpapieren gleichgestellt werden und damit ebenfalls unter die Abgeltungsteuer fallen.
Damit w?rde auf Kursertr?ge nach Abzug des Sparerfreibetrags von 1.000 Euro unabh?ngig von der Haltedauer eine Steuer in H?he von 25 % anfallen. Dazu kommen noch der Solidarit?tszuschlag und die Kirchensteuer. Wie bei anderen Kapitalertr?gen ist auch hier eine G?nstigerpr?fung m?glich, falls der individuelle Steuersatz niedriger sein sollte. Bisher sind Erl?se aus Spekulationen mit Kryptow?hrungen wie bei Gold und anderen Wertgegenst?nden nach einer Haltefrist von einem Jahr steuerfrei. Das Ministerium verspricht sich aus der Besteuerung von Kryptogewinnen j?hrliche Einnahmen von rund 350 Millionen Euro - vorausgesetzt, die Kurse der Kryptow?hrungen ziehen wieder an.